Das Haus wurde im Jahre 1951 erbaut von meinem Vater. Es hatte ihn wirklich sehr viel Arbeit bereitet, da er schon zu jungen Jahren körperlich nicht fit war. Er hatte mal einen Unfall und von da an konnte er nicht mehr so richtig laufen ………

Ansonsten sagte meine Mutter, hätte er viel Freude an diesem Haus gehabt und immer wieder neue Ideen. Später zog dann seine Schwester mit in das Haus ein.   Leider hat sie an dem Haus nichts gemacht oder geholfen und so gingen die Jahre ins Land…… Meine Eltern haben immer wieder Renovierungsmaßnahmen ergriffen, die mit viel Aufwand und Arbeit verbunden waren…. Als mein Vater dann starb wurde gar nichts mehr an dem Haus gemacht – zuviel Kosten und sowieso war man gegen alles was neu war.

Irgendwann haben Hubert und ich es aber dann doch geschafft, mit der Schwester meines Vaters in Verhandlung zu treten und konnten ihr ihren Anteil an dem Haus abkaufen – natürlich mit Wohnrecht bis zum Tode. Eines Tages bekamen wir die Mitteilung das sie gestorben war – und dann ging es erst richtig los……..

Nun konnten wir das Ausmaß erst richtig erkennen – es wurde in den vergangenen Jahren wirklich gar nichts gemacht. Als wir die Wohnung ausgeräumt hatten und auch die Fußböden rausgerissen hatten, mussten wir sogar lachen. Denn wir fanden sogar eine Zeitung aus dem Jahre 1951. J So haben wir alles erneuert, auch die Fenster.  Also hatten wir erstmal eine riesige Baustelle und es war kein Land in Sicht. Da wir in Mannheim wohnen und auch wie fast alle unter der Woche arbeiten gehen müssen, konnten wir alles nur nach und nach renovieren und haben uns natürlich auch an die entsprechenden Firmen gewandt. Die haben uns wirklich mit Rat und Tat zur Seite gestanden und viel geholfen. An dieser Stelle möchte ich mich auch besonders bei der Firma Klaus Reinhard, Holzbau GmbH in Waldmichelbach bedanken – die haben unser Dach wieder auf Vordermann gebracht. Und auch der Firma Ulrich Schütz Bauunternehmen in Mörlenbach. Ausserdem auch den Firmen Philipp Unger Spenglerei, Heizung, Sanitär in Affolterbach; der Schlosserei Fa. Peter Reich und die Metallbau von Heidelberg dürfen wir natürlich auch nicht vergessen. Diese Firmen haben wirklich gute Arbeit geleistet und man kann sie wirklich weiterempfehlen. Ja und dann der Malermeister Michel aus Affolterbach – einfach einzigartig. J Ohne diese Leute hätten wir dies alles bestimmt nicht so einfach geschafft. Und nun ist es soweit und ich denke das Häuschen kann sich wirklich sehen lassen, oder ?!

Innen, das heißt der obere Stock, wird nun so alles nach und nach fertig gestellt – alles in kleinster Handarbeit. Aber ich denke, dass wir das bis zum Jahresende auch noch schaffen. Ja und vielleicht wird das dann unser Altersruhesitz, wenn wir mal aus der Stadt raus wollen, vielleicht auch im Sommer und während der Urlaubszeit. Wir haben dort auch einen riesigen Garten, den heute meine Mutter bearbeitet. Ich bin unheimlich stolz auf sie, denn mit ihren 83 Jahren ist sie wirklich noch unheimlich fit. Ich bewundere meine Mutter doch immer wieder. J Möge sie noch recht lange diesen schönen Garten bewirtschaften !

Nicht zuvergessen an dieser Stelle wollen wir auch der Firma Schindler danken, die uns in den Wintermonaten regelmäßig mit Heizöl versorgen, denn auch dass muss ja gesichert sein. In Mannheim haben wir ja eine Fernheizung – an was man nicht alles denken muss. J

  
Unser Haus vor und nach der Renovierung !
Klickt einfach auf die Hausklingel hier und ihr seht alle Bilder vom Anfang des Umbaus und wie der Umbau langsam Gestalt annahm.